Sonntag, 14. Juni 2015
Lego Haus
thecharlieblog, 11:55h
Es beginnt in der unteren Etage. Die einen umgebenen Mauern euphorisch bunt zusammengestellt. Keine Ordnung und Symmetrie. Die Lunge erfüllt mit farbiger Luft und das Herz pulsierend, so monumental und Taktgleich. Man ist so leicht begeistert, eine neue Idee hier, ein bisschen Optimismus da und alles scheint wunderbar. Und Wunderbar wird nicht hinterfragt, sondern gelebt. Die noch so kleinen Hände bauen zwar langsam aber setzen dennoch Stein auf Stein, immer farbenfroher und lebenslustiger. Die Gedanken nur im hier und jetzt, der Innenraum des Hauses so voll und zugestellt das man einfach fliegt, wenns nicht zum laufen kommt.
Und wenn die Flügel nach vergangener Zeit zu schwer werden und das Fliegen nicht mehr möglich ist, dann kommt man auf den Boden zurück, fängt an aufzuräumen, sodass nach und nach mehr Wege frei werden.
Jetzt, die einen umgebenen Mauern größtenteils sinnfällig und einfarbig.
Tage verstreichen und es fühlt sich wie Baustopp an aber nicht schlecht, sondern wie Momente, die langsam verstreichen damit wir sie besser festhalten können und etwas zu erzählen haben, irgendwann wenn uns das Leben zu farblos wird.
Denn Geschichten von heute, bringen uns Freude, vielleicht schon morgen.
Doch dann fängst du an Fantasie durch Vernunft zu ersetzten, dich unnötigerweise Tag täglich durchs Leben zu hetzten.
Und dann werden die farbigen Steine weiß. Kein Hinblick auf Asymmetrie und Lebenslust. Die Einrichtung so gewählt und monoton. Und man ist froh, dass die Zeit - damals - so langsam verstrich. Denn jetzt lebst du nicht mehr für heute sondern für die Sorgen von Morgen. Das ein Stein nicht hält und alles erarbeitete in sich zusammenfällt, dass das eine Weiß nicht zum anderen Weiß passt. Da ist etwas, dass ich nicht spüre, der Wille perfekt unperfekt zu sein, die Sterne greifen zu können auch wenn der Tag sie bedeckt, ein Siegel zu sein, für Innovation und Exklusivität. Trotzdem, die benutzten Hände bauen schneller und schneller und schneller...
Letzte Etage. Die einen umgebenen Mauern so rostig braun, wie etwas draußen vergessen-oxidiertes im Regenstrom. Man kommt den Wolken näher und lässt sich hochziehen. Der Blick fällt auf sein persönliches Lebenswerk das sich „Leben“ nennt. Schatztruhen mit gefüllten Erinnerungen, Fotos in Form von USB Sticks, Fotopapier, Fotoalben und Polaroid. Ein Rückblick in Sekundenschnelle und plötzlich fangen die Flügel wieder zu fliegen an und man setzt den letzten Legostein und kann endlich zufrieden sein.
Und ich will sagen können, dass ich gelebt habe, lange und ausgiebig, will sagen dass ich mal klein und meine Gefühle leicht waren, will sagen können dass ich viel erreicht habe, glücklich und erfolgreich in meinem Dasein.
Jetzt kann ich meine Steine noch umsetzten.
Denn mein Lebensprojekt ist ein Lego Haus, dass nicht perfekt sein muss aber ich will die Chance haben es so schön wie möglich zu bauen.
Und wenn die Flügel nach vergangener Zeit zu schwer werden und das Fliegen nicht mehr möglich ist, dann kommt man auf den Boden zurück, fängt an aufzuräumen, sodass nach und nach mehr Wege frei werden.
Jetzt, die einen umgebenen Mauern größtenteils sinnfällig und einfarbig.
Tage verstreichen und es fühlt sich wie Baustopp an aber nicht schlecht, sondern wie Momente, die langsam verstreichen damit wir sie besser festhalten können und etwas zu erzählen haben, irgendwann wenn uns das Leben zu farblos wird.
Denn Geschichten von heute, bringen uns Freude, vielleicht schon morgen.
Doch dann fängst du an Fantasie durch Vernunft zu ersetzten, dich unnötigerweise Tag täglich durchs Leben zu hetzten.
Und dann werden die farbigen Steine weiß. Kein Hinblick auf Asymmetrie und Lebenslust. Die Einrichtung so gewählt und monoton. Und man ist froh, dass die Zeit - damals - so langsam verstrich. Denn jetzt lebst du nicht mehr für heute sondern für die Sorgen von Morgen. Das ein Stein nicht hält und alles erarbeitete in sich zusammenfällt, dass das eine Weiß nicht zum anderen Weiß passt. Da ist etwas, dass ich nicht spüre, der Wille perfekt unperfekt zu sein, die Sterne greifen zu können auch wenn der Tag sie bedeckt, ein Siegel zu sein, für Innovation und Exklusivität. Trotzdem, die benutzten Hände bauen schneller und schneller und schneller...
Letzte Etage. Die einen umgebenen Mauern so rostig braun, wie etwas draußen vergessen-oxidiertes im Regenstrom. Man kommt den Wolken näher und lässt sich hochziehen. Der Blick fällt auf sein persönliches Lebenswerk das sich „Leben“ nennt. Schatztruhen mit gefüllten Erinnerungen, Fotos in Form von USB Sticks, Fotopapier, Fotoalben und Polaroid. Ein Rückblick in Sekundenschnelle und plötzlich fangen die Flügel wieder zu fliegen an und man setzt den letzten Legostein und kann endlich zufrieden sein.
Und ich will sagen können, dass ich gelebt habe, lange und ausgiebig, will sagen dass ich mal klein und meine Gefühle leicht waren, will sagen können dass ich viel erreicht habe, glücklich und erfolgreich in meinem Dasein.
Jetzt kann ich meine Steine noch umsetzten.
Denn mein Lebensprojekt ist ein Lego Haus, dass nicht perfekt sein muss aber ich will die Chance haben es so schön wie möglich zu bauen.
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